Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Infostand über die Facetten der Gewalt gegen Frauen 
Beratungsstellen stellen sich in der Kreissparkasse Stade vor

Im Rahmen der 16 Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ wird es einen Informationsstand zum Thema „Gewalt ist keine Privatsache“ geben, bei dem es um die verschiedenen Facetten der Gewalt gegen Frauen geht.
Dieser Stand ist geplant für Dienstag, 4. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in der Kreissparkasse Stade, Große Schmiedestraße in Staade.  Vertreten sein werden das Frauenhaus des Landkreises Stade, die Beratungs- und  Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), die Beratungsstelle Lichtblick gegen sexuelle Gewalt, die AWO-Migrations- und Integrationsberatung Stade sowie die Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Stade und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.
Außerdem wird auch die Städtegruppe von Terre des Femmes vertreten sein, die sich im Kampf gegen die Prostitution engagiert.
 

Zwangsprostitution und Menschenhandel - fällt leider aus!
Veranstaltung am 30. November muss wegen Erkrankung verschoben werden

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

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Terre des Femmes: "Deutschland unterstützt sexuelle Ausbeutung von Frauen"
Insbesondere mehrheimische Frauen Opfer von Menschenhandel und landen in der Prostitution

Vor allem Frauen aus dem Ausland landen aufgrund finanzieller Not oft in der Prostitution in Deutschland. Mit ihnen werden hier Milliarden verdient. Die sexuelle Ausbeutung wird durch die Gesetzgebung in Deutschland gefördert. Deshalb fordert Terre des Femmes, auch in Deutschland das Sexkaufverbot durchzuführen. "Es geht darum, Nachfage und Ursachen von Prostitution zu bekämpfen und nicht, sie zu regulieren", so heißt es
in der Presseverlautbarung von Terre des Femmes.
(aus dem frauenpolitischen Dienst - fdp - vom 04.06.2018)

 

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