Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

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Aktuelles

 

Lag nimmt Stellung zum Gesetzesanspruch auf einen Frauenhausplatz
Anhörung im Nds. Landtag Entschließungsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) hat am 16. August zum Thema "Von Gewalt betroffene Frauen nicht vor verschlossener Tür stehen lassen - Frauenhäuser stärken, Rechtsanspruch schaffen" vom 05.08.2018 Stellung genommen. Aus dem Vorstand der lag haben Anne Behrends vom Landkreis Stade und Sarah Peters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nienburg/Weser, daran teilgenommen.
Sie haben den Entschließungsantrag ausdrücklich begrüßt, denn es müsse dringend etwas geschehen, damit der permanenten Überlastung von Frauenhäusern in Niedersachsen etwas entgegengesetzt wird.  Denn: Viele der Frauenhäuser sind rund um das Jahr belegt. Das hat auch damit zu tun, dass es zu wenige freie kleine Wohnungen niedersachsenweit gibt, aber auch damit, dass durch den Zuzug von geflüchteten Frauen das Gewaltpotenzial gestiegen ist.
Die Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern müssen deshalb die betroffenen Frauen in umliegende Frauenhäuser vermitteln, was einen enormen Verwaltungsaufwand bedeutet. Diese kostbare Zeit brauchen die Mitarbeiterinnen aber eigentlich zur Beratung der Frauen. Diese Situation ist für die Betroffenen und ihre Kinder nicht haltbar.
Die lag hat sich in diesem Zusammenhang auch zur Verbesserung der Finanzierung von Frauenhäusern geäußert und die Politik darauf hingewiesen, dass sie im Zuge der Umsetzung der 2017 ratifizierten Istanbul-Konvenition Mittel bereitstellen müsse, um Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen.

Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme der lag und mehr

 

 

 

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